PRAXISZEITEN

 
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Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen  

  Neben der Durchführung sehr diffiziler Operationen gehört die Diagnostik von Wirbelsäulenerkrankungen zu den schwierigsten Aufgaben eines Neurochirurgen.

Warum ist das so?
Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule können viele Ursachen haben. Ein Bandscheibenvorfall lässt sich jedoch bei sehr vielen Menschen ab dem 30. Lebensjahr feststellen, dennoch ist dieser oft nicht oder nicht mehr die Ursache für die Schmerzen, die Sie haben. Würde dennoch eine Operation durchgeführt werden, wäre die Konsequenz im besten Fall, dass sich Ihre Schmerzen nicht ändern, im schlimmsten Fall, dass sie sogar wegen der zusätzlichen Operation zunehmen.
Aus diesem Grund ist die erste und wichtigste Aufgabe eines Wirbelsäulen-Operateurs, zu erkennen, was die aktive Ursache der aktuellen Schmerzen ist.

Wie wird das gemacht?
Das Erkennen der Ursache Ihrer Schmerzen ergibt sich aus der ausführlichen Erhebung ihrer "Schmerzgeschichte = Anamnese" und die umfassende Untersuchung des Bewegungsapparates unter chirodiagnostischen und neurologischen Prinzipien.. Zusätzlich ist natürlich die neuro-radiologische Diagnostik auch relevant, meist in Form der Kernspintomographie, teilweise zusammen mit der Computertomographie. Soweit notwendig, erfolgt eine erweiterte Diagnostik aus anderen Fachgebieten. Sämtliche Untersuchungen werden im meiner Praxis durchgeführt, bzw. von hier aus veranlasst.

 
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Kompressionssyndrome peripherer Nerven

  Die Diagnostik peripherer Nervenkompressionssyndrome ist relativ geradlinig. Zunächst erfolgt die Erfassung der Krankheitsgeschichte und die neurologische Untersuchung. Die Verdachtsdiagnose eines Nervenkompressionssyndroms wie eines Karpaltunnelsyndroms wird dann elektrophysiologisch (=elektrische Messung der Nervenbahnen) bestätigt. Sämtliche Untersuchungen können in meiner Praxis erfolgen.
 
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Therapieverfahren
Konservativ  

 

Besonders im Bereich der degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen ist die Hauptbehandlungsart eine konservative Therapie. Diese setzt sich aus 3 Behandlungssäulen zusammen:

1. Medikamentös: u.a. Schmerzmittel auch Opiate, "Rheumamedikamente" als Entzündungshemmer, Muskelentspannungsmedikamente, Medikamente aus dem Bereich der Antidepressiva, um die Schmerzschwelle hinaufzusetzen.

Wichtig ist, ausreichend starke Schmerzmittel "nach der Uhr" einzunehmen, um einer chronischen Schmerzentwicklung vorzubeugen. Die Einnahme von Schmerzmitteln "nur bei Bedarf wenn ich es nicht mehr aushalte", ist strikt abzulehnen.

2. Physikalische Methoden: Wärme, bzw. Kälte, "Strom", z.B. TENS Geräte, Ultraschall u.v.m können erfolgreich die schmerzhaften Verspannungen, bzw. gereizten Gelenke lindern.

3. Krankengymnastik und Bewegungstherapie: Dies ist sicherlich die Hauptsäule der Behandlung, jedoch muss der Patient/ die Patientin zunächst soweit schmerzarm sein, dass er/ sie aktiv teilnehmen kann.

Meine Aufgabe ist, es diese Behandlung nach Abschluß der Diagnostik für Sie zu gestalten, um möglichst schnell und nebenwirkungsarm Ihre Symptome zu lindern. Die Fortführung der Behandlung erfolgt meistens durch den Hausarzt. Bei chronischen Schmerzen überweise ich Sie an einen Schmerztherapeuten.

 
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Therapieverfahren
Minimal-invasiv

 
Periradikuläre Schmerztherapie auch CT-gesteuert
CT-gesteuerte Laserunterstützte Operationen von Bandscheibenvorwölbungen

 
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Therapieverfahren
Invasiv-mikrochirurgisch

 
Periphere Nervenchirurgie (u.a. Karpaltunnelsyndrom, Sulcus ulnaris Syndrom )
Operation von Bandscheibenvorfällen und Stenosen der Lendenwirbelsäule
Operation von Bandscheibenvorfällen und Stenosen der Halswirbelsäule

Grundsätzlich werden sämtliche operative Eingriffe in der Hessenklinik Weilburg (Link zur Homepage) mit speziellem neurochirurgischen Instrumentarium,. Zeiss Mikroskop, Neodymiag Laser , Philips C-Bogen und speziellen Implantaten in der Halswirbelsäulenchirurgie, von mir durchgeführt.
 
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